Mobbing-Vorwürfe im Jugendamt konsequent aufklären!

Dass erst ein Gericht die den Datenschutz zu hochhaltende Schwerter Stadtverwaltung zwingen muss, über wesentliche Details zur Mobbing-Affäre im Jugendamt Kenntnis zu geben, ist schon ein Unding. Damit ist es jetzt nun wirklich eine Affäre, deren Fortgang politisch verfolgt und kontrolliert werden muss.

Ob man die frühen Vorfälle Mobbing nennt, oder nicht – für die Betroffenen war es eine einschneidende Erfahrung, noch lange Zeit ohne irgendeine Perspektive auf Änderung in dieser Situation weiterarbeiten zu müssen. Warum die 2024 schon aufgekippten Beschwerden nicht sofort in der Verwaltung „Mobbing“ genannt wurden und damit verpflichtend entsprechende Konsequenzen gezogen wurden, darüber kann man heute nur spekulieren. Vielleicht sollten die Beschwerdeinhalte und der Umgang der Verwaltung damit möglichst gar nicht an die Öffentlichkeit geraten?

Scheibchenweise die Öffentlichkeit zu unterrichten ist erfahrungsgemäß niemals gut. Die Ratsfraktion der Linken appelliert an alle Beteiligten hier für größtmögliche Transparenz in allen Details zu sorgen. Und trotzdem den Datenschutz hochzuhalten.