Antrag
Die Verwaltung wird beauftragt die zahlreichen Bodenabsenkungen und die damit verbundenen Kanten auf dem Ruhrtalradweg zwischen dem Gänsewinkel und Geiseke zu reparieren. Das Ganze soll dabei so umweltfreundlich wie möglich umgesetzt werden.
Die Verwaltung wird ebenso beauftragt, den Ruhrtalradweg in seinem Verlauf auf gefährdende Beschädigungen zu untersuchen und diese zu beseitigen.
Sehr eklatante Schäden gibt es an der Abfahrt in Ergste an der gelben Brücke, von Westhofen kommend herunter zur Ruhr: Es haben sich dort so große Risse gebildet (s. Fotos im Anhang), dass der „Straßenbahnschienen-Effekt“ eintreten kann. Hier ist es deswegen schon zu Stürzen gekommen. Ebenso ist die abfallende, kurze Verbindungsstrecke zwischen der Hagener Straße in Westhofen zum Ruhrtalradweg in einem miserablen Zustand.
Begründung
Die Kanten zwischen Gänsewinkel und Geiseke stellen eine erhebliche Sturzgefahr für Radfahrende dar und bilden eine Barriere für Menschen im Rollstuhl und Menschen mit Rollatoren. Daher sollten diese zeitnah repariert werden, gerade auch nochmal vor dem Hintergrund, dass der Ruhrtalradweg eine äußerst relevante Strecke ist.
Der Weg dient als vielbefahrener Schulweg für Schüler*innen aus Hennen und Geiseke, verbindet Geiseke mit der Innenstadt und ist als Teil des Ruhrtalradwegs touristisch relevant. Insbesondere bei gutem Wetter wird die Strecke daher stark genutzt. Weiter können durch rechtzeitige Reparaturen dauerhafte Schäden und weitere Absenkungen verhindert werden.
Die Maßnahme sollte aufgrund der Lage im Naturschutzgebiet und potentieller Tierbauten am Ufer so umweltfreundlich wie möglich ausgeführt werden.
Wegen der Abschüssigkeit des Radweges an der gelben Brücke besteht hier auch ein erhöhtes Gefährdungspotential, sodass hier noch vor der Radsaison reagiert werden muss.
